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Lüneburg und Geschichte (Teil 1)

Lüneburg, das ist meine neue Artikelserie. In den nächsten Wochen werde ich euch spannende Orte von Lüneburg vorstellen, die unbedingt besucht werden müssen.

Ich war sehr froh als während der Corona Zeit im Sommer Urlaube möglich waren. Denn die Reise nach Lüneburg wollte ich schon seit vielen Jahren unternehmen und nun war es soweit. Trotz der vielen Einschränkungen hatte ich eine wundervolle Zeit und diesen möchte ich euch nun präsentieren.

Lüneburg ist eine besondere Stadt in Niedersachsen in der Nähe von Hamburg.

Die Geschichte Lüneburgs ist sehr lang, denn erstmals wird Lüneburg urkundlich 956 genannt. In dieser Zeit sind die Lüneburger Burg und Das St. Michaels-Kloster auf dem Kalkberg und die Saline schon erbaut wurden. Im Laufe der Jahre entwickelte sich dort die St. Johanniskirche unter den Billungern und den Welfen. Der Enkel von Heinrich den Löwen gab Lüneburg das erste Mal eigene Rechte.

St. Michaeliskirche

Seit der Entstehung Lüneburgs ist die Lüneburger Burg, das St. Michaelis-Kloster, das Lüneburger Rathaus, der Alte Hafen und die Saline ein wichtiger Bestandteil der Stadt. Das Salz ist ein wertvolles Herstellungsgut von Lüneburg, was früher durch den Schiffverkehr der Hanse verkauft und womit gleichzeitig auch gehandelt wurde. Nach dem Erbfolgekrieg wurde die Lüneburger Burg Ende des 14. Jahrhunderts auf dem Kalkberg zerstört. Danach gab es den Frieden von Lüneburg. Später hatte die Stadt im 15. Jahrhundert zwar Konflikte, aber Ende des 15. Jahrhunderts hatte Lüneburg seine große Blütezeit, denn viele weitere Kirchen und das Lüneburger Rathaus sind entstanden. Lüneburg wurde unabhängig und die Planung einer Universität stand im Vordergrund.

Alter Kran im Lüneburger Hafen

Der wirtschaftliche Salzhandel findet Ende des 16. Jahrhundert sein Ende. Seit der Reformation wird die Stadt wieder von Fürsten geführt. Im Gegensatz zu anderen Städten blieb Lüneburg vom 30- jährigen Krieg unberührt, aber im 7-jährigen Krieg und der Zeit Napoleons musste die Stadt sehr leiden.

Nach den schweren Zeiten Lüneburgs wurde die Saline modernisiert. Durch den neue hannoverschen König Mitte des 19. Jahrhunderts erhält Lüneburg eine neue Verfassung, ein Eisenwerk, einen neuen Bahnanschluss und erste Industrieunternehmen. Nach dem Preußen gewaltsam Lüneburg einnahmen, wächst die Verwaltung und Gerichte Lüneburgs Mitte des 19. Jahrhunderts stark.

Lüneburg zählt zu den ältesten Städte Deutschlands, die von den Weltkriegen nicht zerstört wurde. Im Laufe der Jahrzehnte entsteht eine neue Infrastruktur und ein großes Kurzentrum, wie ein neuer Hafen, Autobahnen und neue Fußgängerzonen. Des Weiteren erhalten die Schulen insbesondere Hoch- und Fachschulen mehr öffentliche Arbeit und im Laufe der Jahre kommen immer mehr Studenten in die Stadt.  

Aktuell hat Lüneburg ungefähr 76.000 Einwohner und ist seit 2007 offiziell wieder Hansestadt. Es ist ein großes wirtschaftliches und kulturelles Zentrum geworden, vor allem durch eine Zusammenarbeit mit der Großstadt Hamburg und durch die ARD-Serie Rote Rosen, die täglich von montags bis freitags um 14.10 Uhr ausgestrahlt wird. Die Serie spielt in Lüneburg. Viele Sehenswürdigkeiten werden als Drehorte verwendet, die Lüneburg zu einer der schönsten Städte in Deutschland macht.

Hier sind weitere Hauptsehenswürdigkeiten Lüneburgs:

Platz am Sande mit St. Johanneskirche
Ratsmühle

Wenn euch diese langjährige Geschichte gefallen hat, dann schaut in meine nächsten Artikel und lernt die Sehenswürdigkeiten, die diese Stadt ausmachen, näher kennen.

Bei weiteren Fragen steht das Kontaktformular zur Verfügung.

2 Antworten auf „Lüneburg und Geschichte (Teil 1)“

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