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Lüneburg und der Genuss (Teil 2)

Zuletzt erzählte ich euch etwas über die Geschichte Lüneburgs. Heute kommen wir zum genüsslichen Teil von Lüneburg.

Hotel Seminaris

Als ich mit meiner Oma in den Sommerferien diesen Jahres in Lüneburg an kam, fuhren wir mit dem Bus zum Hotel. Während der Busfahrt lernten wir die wunderschöne Architektur und einige Sehenswürdigkeiten schon kennen. Wer Bus fahren liebt, ist in Lüneburg willkommen, denn der Bus hat ein schnelles Tempo. Als wir ausstiegen, hatten wir das Hotel direkt neben der Haltestelle um die Ecke. Perfekt für Urlauber mit viel Gepäck. Das Hotel liegt nicht in der Innenstadt, sondern vor dem Kurpark Lüneburgs neben der Salztherme und dem Lüneburger Krankenhaus.

Die Nächte übernachteten wir im Hotel Seminaris.

https://seminaris.de/hotels/lueneburg/seminaris-hotel-lueneburg

Hotel Seminaris

Wir bekamen ein Zimmer mit Doppelbett. Alles klein und eng behalten. Der Ausblick hielt sich in Grenzen, denn die Salztherme wurde zu dieser Zeit umgebaut. Aber der Kurpark um die Ecke ist wunderschön und wir konnten dort die Ruhe genießen.

Frühstück gab es täglich im Hotel und abends aßen wir ebenfalls meist im Hotel. Es gab dort Buffet. Es war ein sehr großes und reichhaltiges Angebot. Abends gab es täglich eine andere Auswahl zum Zusammenstellen des Gerichtes. Das Essen haben wir sehr genossen ebenso aber auch die Bienen. Sie waren immer da, wo wir auch saßen. Deshalb haben wir in den nächsten Tagen zum Frühstück und Abendbrot immer im Restaurant gegessen und die Zeit danach auf der Restaurantterrasse genossen.

Eiscafe Milano

Nach unserer Ankunft haben wir dann zum Einstieg ein Eis genossen im Eiscafe Milano.

Eiscafe Milano

Das Eis und die Shakes sind sehr lecker. Die Auswahl an Eissorten war sehr groß.

Lüneburger TNT-Theater

Danach gingen wir durch die Straßen und kamen am Lüneburger TNT-Theater vorbei.

https://www.theater-lueneburg.de/

Leider konnten wir durch Corona das Theater nicht von innen besichtigen, doch von außen ist es auch sehr sehenswert. Auf dem Dach ist eine Elefantenskulptur und in den Glasscheiben werden die verschiedenen Theaterstücke vorgestellt, die normalerweise täglich aufgeführt werden.

Vor dem Theater steht dieser Herr:

Professor Robert Stolz

Dieser Herr ist Professor Robert Stolz, Sohn des Musikdirektors Jakob Stolz und der Pianistin Ida Stolz. Er ist der Jüngste unter seinen 11 Geschwistern.

Er wurde am 25. August 1880 in Österreich geboren und starb am 27. Juni 1975 in Berlin.

Stolz studierte Musik im österreichischen Graz und Wien und im deutschen Berlin. Er absolvierte seine Staatsprüfung in Musik und wurde Opernkorrepetitor im österreichischen städtischen Theater Graz am Ende des 19. Jahrhunderts. Später nahm er den Job als Kapellmeister in Marburg an der Drau und in Salzburg an.

Robert Stolz komponierte 1903 seine erste Operette „Schön Lorchen“ im Graz. Später leitete er das Wiener Theater. Während des ersten Weltkrieges war er im Kriegsdienst unterwegs und war Kapellmeister beim K. u. k. Infanterie-Regiment Hoch- und Deutschmeister Nr. 4.

Später unternahm er den Versuch ein eigenes Theater selbstständig zu betreiben, jedoch waren die Kosten zu hoch und er ging nach Berlin. Dort ging er ins Kabarett der Komiker. In Wien wurde nach Robert Stolz die Robert-Stolz-Bühne benannt, daraufhin zog er wieder nach Wien. Im Laufe der Zeit schrieb er mehr als 60 Stücke, sei es Filmmusik, Schlager oder Operetten.

In der Zeit des Nationalsozialismus brachte er viele Juden heimlich nach Österreich. Als Österreich sich Deutschland anschloss, verlässt Stolz sein Heimatland. Stolz war mehrmals verheiratet. Nach dem er Österreich verließ, ging er nach Frankreich zu seiner fünften Ehefrau Yvonne Louise Ulrich, und beide zogen nach New York. 1942 wurde er aus dem Deutschen Reich ausgebürgert, denn er wollte nicht nach Deutschland zurückkehren. 1944 schreibt er das Stück „Es geschah morgen“ und wurde für den Filmmusik-Oscar nominiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging er zurück nach Wien und nahm die Arbeit als Komponist wieder auf. Er komponierte die berühmte „Wiener Eisrevue“, eine seiner 19 Operetten für das Eiskunstlaufen.

Lüneburg von oben

Nun kommen wir zum Höhepunkt des Artikels, die wundervolle Aussicht und Ansicht aus der Luft auf die Stadt.

Diese Aufnahmen habe ich vom Wasserturm aus geschossen. Ein schneller Rundumblick als Vorgenuss für die nächsten Artikel.

Bei weiteren Fragen steht das Kontaktformular oder die Kommentarfunktion zur Verfügung.

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