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Food

Im Alten Lokschuppen in Holzweißig

Liebe Leser,

es ist gar nicht so lange her, da war ich in Begleitung meiner Familie sehr lecker Essen. Wir waren im „Zum Alten Lokschuppen“ in Holzweißig. Ein sehr interessantes und spannendes Restaurant. Es liegt direkt neben dem Sportplatz in Holzweißig bei Bitterfeld.

Bevor man direkt in das Restaurant eintritt, kommt man an kleinen alten Holzhäusschen vorbei, in denen man sehr gemütlich sitzen und seine Speisen und Getränke genießen kann. Sofort erkennt man das es an diesem Ort um Lokomotiven geht. Es ist eine sehr schöne Gestaltung im Außenbereich.

Wie die alten Lokschuppen früher, liegt das Restaurant in einem hölzernen Gebäude. Wenn man eintritt, steht man vor einer kleinen Nische, man kann dort sitzen und über einen fährt eine gesteuerte Lokomotive durch die Wände durch. Alle Lokomotiven werden von den Barkeepern von der Bar aus gesteuert.

Wenn man dann nach rechts weiter geht, kommt man zu den Tischen. Wir hatten das große Glück an einem Tisch zu sitzen, an dem die Lokomotiven direkt vorbei fahren und zum Teil auch halten, denn die Lokomotiven übernehmen die Zustellung der Getränke:

Die Bedienung ist sehr freundlich, die Vorspeisen z. B. Knoblauchbrot in verschiedenen Varianten, Salate und Suppen werden zeitnah gebracht. In der Zwischenzeit bis zur Hauptspeise kann man sich das Restaurant ansehen. Es ist wie ein kleines Museum, denn vor Ort gibt es Vitrinen mit verschiedenen Lokomotiven. An den Wänden hängen Monitore, die die Geschichte um Bitterfeld, der Goitzsche und Umgebung in Bildern zeigen. Darunter fährt in schimmernden Blaulicht die Lokomotive und bringt den Gästen durch die Wände die Getränke:

https://www.patriciasfreizeitblog.de/wp-content/uploads/2020/10/V1.wmv

Die Hauptspeisen waren sehr lecker und reichhaltig. Außerdem waren sie etwas anders als in anderen Restaurants serviert wurden:

In eine Schaufel wird das Fleisch gelegt und darum die Beilagen, wie Gemüse, Salat, Knödel, Kroketten oder Kartoffeln. Es gibt eine sehr große Auswahl an Speisen von Wildgulasch, Szegedinergulasch bis hin zu Nudel-, Schnitzel- und Steakgerichten.

Es ist sehr empfehlenswert, den man kann die Location nicht für kleine Gruppen, sondern auch für größere Gruppen wie ein Klassentreffen reservieren. Am Tag unseres Besuches, waren neben kleinen Reservierungen zwei Klassentreffen mit vor Ort.

Wenn ihr noch mehr Infos wollt, schaut auf die Website oder besucht das Restaurant gerne vor Ort.

https://www.zum-alten-lokschuppen.de/

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Travelling

Die Goitzsche – das Ehemalige Niemegk (Teil 3)

Liebe Leser,

es ist so weit der neue Artikel zur Artikelserie über die Goitzsche ist da.

Vor der Überflutung der Goitzsche gab es in der Nähe von Bitterfeld das Dorf Niemegk in Sachsen – Anhalt. Niemegk wurde schon im Jahre 1089 durch Thimo von Wettin gegründet. Bis zur Auflösung 1975 hatte das Dorf 2000 Einwohner. Nach dem Beschluss der Erweiterung des Braunkohletagebaus der Goitzsche ging Niemegk 1980 durch die Überflutung unter.

Heute gibt es nur noch die Blaue Bank, das Strandbad Niemegker See, die Niemegker Straße, den Campingplatz und die Floating Boats rund um den Goitzschesee herum.

Rechts neben der Blauen Bank ist das zweite Bad am Großen Goitzschesee, das Strandbad. Es wird täglich von einem Bademeister beaufsichtigt.

Neben dem Strand gibt es ein weiteres besonderes Merkmal neben der Bernsteinvilla, die Blaue Bank.

Blaue Bank

Die Blaue Bank ist ein Flutdenkmal von 2002 und gilt als Zeichen der Erinnerung. Sie wurde von dem Künstler Roland Fuhrmann erbaut. Sie steht rechts an der Seepromenade des Strandbades. Darauf sind viele Namen mit Wohnorten von freiwilligen Helfern in Stahlschildern verzeichnet, die im Kampf gegen die Flut mithalfen. Die Bank ist etwa 66 Meter lang und ist ein Teil des Sandsacknotdeiches, weshalb die Blaue Bank auch Sandbank genannt wird.

Wenn man nun von der Blauen Bank weiter rechts an der Seepromenade läuft, sieht man auf der rechten Seite einen Campingplatz, der jährlich ausgebucht ist. Wenn man einen Platz für seinen Wohnwagen erhalten möchte, sollte man frühzeitig dort buchen.

Campingplatz

Links davon sind die neuerbauten Bootshäuser „Floating Boats“. Wenn man Urlaub am Wasser machen möchte, kann man sich dort eines der neun Bootshäuser ab 140€ pro Tag mieten. Die Hausboot-Marina gibt einen direkten Blick auf den Großen Goitzschesee.

Die Idee der Floating Boats hatten Martin Röstel seine Freundin Marina und deren Freunde Anja, Rene und dessen Tochter Leni als sie auf dem Bitterfelder Campingplatz Urlaub machten.

Mehr Infos über die Bootshäuser zur Goitzsche findet ihr auf den folgenden Websites oder schreibt mir über mein Kontaktformular.

https://www.expedia.de/Bitterfeld-Wolfen-Hotels-Luxury-Floating-House-Houseboat-Small-Ferry-On-The-Goitzschesee.h22632158.Hotel-Beschreibung

Wenn ihr noch mehr über die Goitzsche erfahren wollt, dann schaut bei uns vorbei. Vor Ort ist es schließlich immer am schönsten.