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Die Goitzsche – das Freizeitparadies (Teil 2)

Liebe Leser,

in meinem letzten Beitrag habe ich meine neue Artikelserie über den Großen Goitzschsee begonnen. Im ersten Artikel ging es um die Bernsteinvilla, dem Hafen und den Genuss der Restaurants vor Ort.

Heute bewegen wir uns von dort aus nach Osten in Richtung Pegelturm zum großen Erholungsgebiet mit verschiedenen Möglichkeiten die Freizeit zu genießen.

Das berühmte Wahrzeichen ist der Pegelturm am Großen Goitzschesee.

Der Pegelturm wurde innerhalb von einem Jahr von Juni 1999 bis Juni 2000 erbaut. Die Gesamtkosten für den Bau berugen 5,5 Millionen DM.

Pegelturm

Der Pegelturm ist eine Wasserplattform und besitzt eine Höhe von 26 Meter. Der Turm besteht nur aus Stahl. Die Touristen begehen 144 Treppen auf zwei Wendeltreppen, um auf die Plattform des Turmes zu gelangen. Von dort aus kann man die Orte Bitterfeld, Mühlbeck (Bernsteinsee Mühlbecker Bucht), Pouch und Friedersdorf sehen.

Hier nun die wunderschönen Ausblicke vom Pegelturm auf den Goitzschesee und die Umgebung:

Um zur Wasserplattform zu gelangen, muss eine 190 Meter lange Pontonbrücke belaufen werden.

Brücke zum Pegelturm

Diese Brücke wurde Januar 2007 durch den Orkan Kyrill zerstört. Daraufhin wurde die Brücke 2009 wieder neu gebaut.

Nun ein paar Bilder von der Seebrücke von Nahen:

Am Ende der Brücke kannman zwei Wege bestreiten, einmal nach links zu Restaurants, Cafe und Freizeitmöglichkeiten oder nach rechts zur Muldeeinbettung.

Holzbrücke zur Muldeeinbettung

Verschiedene Freizeitmöglichkeiten werden angeboten, um sich zu erholen. Ihr könnt Essen gehen im Restaurant CORALI, Pegelturm Am Goitzscher See und Eiscafe am Pegelturm. Die Eisbecher sind sehr emepfehlenswert im Eiscafe.

https://www.eiscafe-am-pegelturm.de/

Von dort aus kan man nebenbei verschiedene Plätze bestaunen, genießen und euch erholen:

Für Kinder sehr gut geeignet ist der Spielplatz vor den Restaurants und Cafes.
Es befindet sich ein ebenfalls ein Strand vor dem Pegelturm. Dieser Strand ist Bademeisterfrei. Viele Touristen und Einwohner Bitterfelds und Umgebung gehen wir bei schönen Wetter baden und sonnen.
Viele Touristen wollen mehr als nur Schwimmen und Sonnen. Dafür ist diese kleine Holzinsel gut geeignet, denn sie wird als Sprungplattform verwendet. Nebenbei können Touristen Tretboote fahren und segeln.
Das ist das Piratenschiff der Goitzsche. Bei schönen Wetter ist es ausverkauft und macht eine Rundfahrt auf der Goitzsche. Das Schiff legt zwischen Pegelturm und Restaurant Marinapark an.

Gehen wir nun nach rechts kommen wir zur Muldeeinbettung.

Mehr Infos über Veranstaltungen zur Goitzsche und dem Pegelturm findet ihr auf den folgenden Websites oder schreibt mir über mein Kontaktformular.

https://www.goitzsche-tourismus.de/

https://www.duebenerheidetourist.de/5-ausflugsziele/54-naturkultur/04-goitzsche.html

https://www.pegelturm.de/

Dies ist aber noch nicht alles, denn beim nächsten Mal gibt es einen weiteren Artikel über die Goitzsche. Seit gespannt.

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Die Goitzsche – der Bernsteinsee (Teil 1)

Liebe Leser,

heute ich möchte ich euch einen wunderschönen Ausflugsort, den Großen Goitzschesee vorstellen. Die Goitzsche befindet sich in Bitterfeld in Sachsen-Anhalt und gehört zum ehemaligen Braunkohletagebau des Bitterfelder Bergbaureviers. Heute ist die Goitzsche ein Naturschutz- und Erholungsgebiet.

Der Rohstoff Braunkohle wurde im 17. Jahrhundert in der Goitzsche das erste Mal entdeckt. Daraufhin begannen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die ersten Tätigkeiten im Bergbau. Die ersten Zuckerfabriken, Brennereien, Ziegeleien und Tuchfabriken nahmen die Braunkohle ab. Im Laufe der Zeit wurde der Rohstoff als fossiler Brennstoff für die Erzeugung von Energie benutzt. Später wurde 1949 der Braunkohletagebau Goitzsche gegründet und auf 62 km² betrieben. Dafür wurde der Lober-Leine-Kanal gebaut, der direkt in die Mulde einfließt. Der Tagebau wurde erweitert und der Wasserfluss in der Mulde wurde schneller. Die Länge der Mulde vergrößerte sich auf 11 km und eine Überflutung fand statt, wodurch der Muldestausee entstand. Nach der Wiedervereinigung 1991 wurde der Tagebau stillgelegt, denn der Bedarf an Braunkohle war zu gering. Im Laufe der Jahre wurden Sanierungsmaßnahmen begonnen. 1993 begann die Überflutung, wodurch der Goitzschesee entstand. Diese Überflutung endete schließlich 2005.

Bernsteinvilla

Im Tagebau wurden die Rohstoffe Mooreiche, Braunkohle und Bernstein abgebaut.

Ein großes Denkmal dafür ist die berühmte Bernsteinvilla. Die Villa ist ein Hotel mit ausgezeichnetem Menü und darin kann geheiratet werden.

https://www.villa-am-bernsteinsee.com/

Kleine Teile des Bernsteinharzes wurden 1848 entdeckt, jedoch erst ab 1933 genauer im Tagebau untersucht. Es begann schließlich die Verarbeitung von Bernstein und wurde als Schmuck verkauft. Deshalb wird der Goitzschesee von der Mühlbecker Seite aus auch Bernsteinsee genannt.

Der Hafen am Goitzschesee

Dieser Hafen ist ein beliebtes Ziel der Touristen. Er ist noch in Betrieb und macht regelmäßig Rundfahrten auf dem See. Ebenso haben dort Privatbesitzer die Möglichkeit ihre Boote zu „parken“.

Hier finde ihr ein paar Links zu den verschiedenen Schifffahrten:

https://www.goitzsche-tours.com/

https://www.ms-vineta.de/

https://www.msreudnitz.de/

Kurze Wege von dem Hafen führen zu verschiedenen Restaurants, wie Marinapark und Restaurant Seensucht. Dort kann man genüsslich Fisch und andere Gerichte und gleichzeitig die Aussicht des Sees genießen.

http://www.marinapark-goitzsche.de/

https://www.meine-seensucht.de/

Wenn ihr diesen Ort noch nicht kennt, ist der hervorragend für einen Tagesausflug geeignet. Wenn ihr noch mehr über die Goitzsche und deren Erholungsmöglichkeiten erfahren wollt, schaut in meinen nächsten Artikel zum Goitzschesee.

Wenn ihr noch mehr Informationen wollt, schreibt mir über das Kontaktformular bei Kontakt.